Grau gegen Grau

Ich mag das Wetter überhaupt nicht, das Wetter ist doof,
das Wetter ist nicht zum Spazierengehen,
nur zum Schlafen. Ich bekomme schlechte Laune und Depressionen vom Grau gegen Grau. Ich will mich zurück ins Bett kuscheln und Musik hören oder eine DVD schauen. Aber wenn man den ganzen Tag schläft, ist man nicht fit. Man muss bedenken seine schlechte Laune nicht an anderen Menschen auszulassen. Man sollte den Menschen sagen: Wetter ist wie es ist und nicht anders.
Der Himmel ist grau wie er ist;
am Himmel sind graue Wolken und die machen das Wetter nicht besser und das kann man leider nicht ändern.
Man sollte das Wetter so nehmen wie es ist.
Man soll sich in die miese Laune nicht reinsteigern, man sollte die Laune zuhause lassen und nicht mit zur Arbeit nehmen.
Es wird für andere Menschen nicht besser, wenn sie meine Laune abbekommen.
Es wird zur einer schlechten Phase und wächst sich aus.
Ich möchte, dass wir uns so respektieren und akzeptieren wie wir sind. Man arbeitet professionell mit guter und schlechter Laune.
Aber im Herzen steht man bei diesem Wetter lieber nicht auf, sondern kuschelt sich zurück ins Bett.
Ich möchte den Tag lieber mit einem Tee oder Kaffee versüßen und dazu mit einem Teelicht den Tag ausklingen lassen.
Entspannen und einfach zur Ruhe fahren.
Letzte Woche hatte ich Urlaub, ich mag diese Betttage und Bettlage, ich habe mein Lattenrost hochgefahren, einen Film gesehen, bin zum Frühstück gefahren und habe mich wieder hingelegt. Das mag ich an solchen grau gegen grau Tagen.
Aber wenn man den ganzen Tag schläft, wird man nicht fit, man bekommt nichts gebacken, man versackt so, man hat keine Lust; ich konnte nicht einkaufen, habe tagsüber gelegen und gedöst und dann lag ich nachts wach, bekam dadurch Depressionen, habe nichts geschafft, jetzt sitze ich auf der Arbeit und fühle mich kaputter denn je.
Ich kann mein Lattenrost so hochstellen, dass ich sitze, ich drehe den Fernseher in meine Richtung und schaue fern. So wie im Krankenhaus. Herrlich.
Wenn ich wie heute sooo lange arbeite, bis 16 Uhr, tun mir die Ruhe-Zeiten einfach nur gut. Wäsche waschen mag ich bei dem Wetter auch gern; was soll man denn sonst großartig machen?

Ich musste meine Sommer-Klamotten aussortieren, Stoffhosen sind zu kalt bei dem Wetter ziehe ich lieber einen grauen Pullover an. Ich liebe den Sommer und hasse den Winter, außer Grünkohl, das esse ich gerne, aber ich bekomme Bauchweh davon.
Mein Rolllator ist grau, die Hose ist schwarz, der Pullover ist grau, das Sofa ist grau, die Schubladen sind grau, meine Schuhe sind grau, meine Nachttischlampe ist auch grau … alles ist grau; außer meine Jacke und mein Rucksack – die sind blau. So passe ich mich dem Wetter an. Mamas Auto ist auch grau … zu viel Grau. Das fällt mir jetzt erst auf. Grau in Grau. Meine Stereoanlage ist grau-silber, hier im Büro-Raum ist vieles weiß, silber, grau, schwarz.
Warum ist bloß alles so farblos?

Man bekommt schon einen Grau-Ton, nicht nur durchs Wetter, sondern durch die ganze Atmosphäre, Möbel, alles mögliche. ICH BEKOMME EINE GRAU-DEPRESSION! Ich mag die Farbe nicht. Richtig ätzend, ich will nicht sagen „scheiße“, aber richtig ätzend. Das geht gar nicht! Soviel fällt mir zu Grau ein. Bah! Ich habe mein Zimmer in Orange und hell. Da muss ich einfach mal schöner hinschauen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Jahreszeitensuppe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s