Religion

Religion bedeutet, dass man relegiert, das bedeutet, dass man für Religion und die Menschen, die man mag und die man nicht mag, geschaffen ist. Religion bedeutet für mich, dass ich drüber nachdenke, wie andere mit ihrer Religion umgehen. Die können nachdenken und sagen: Ok, wir bauen eine andere Welt. Die sieht anders aus und entsteht anders. Das kommt ja auch viel darauf an, wie die Leute religionsgewandt sind, dass sie ein Gewand tragen mit Religionsfreiheit, etwas Freiheitsgewandtiges. Wir sind kämpferisch und muterig und lutherig. Das hat ja auch mit Luther zu tun. Das denke ich mal. Luther gehört ja auch mit zur Religion. Der erschafft die Religion; der hat sich e i n f a c h damit befasst. Das war komisch für die Leute. Aber die haben doch Recht zu kämpfen für die Religion. Die haben das neu gemacht; die haben das neu geschaffen; die haben das besser erfunden.
Wie war eigentlich damals die Welt geschaffen? Das war zerstörend für die Menschen damals; weil die Menschen wussten nicht, ob es Freiheit und Gerechtigkeit gibt. Es soll Frieden sein.
Es gibt keine bösen Menschen. Es gibt Gesetze, die man miteinander absprechen kann. Wir leben nicht in der bösen Welt. Jeder hat seine Grenzen und Fähigkeiten. Jeder will in Gerechtigkeit leben.
Als Kind habe ich das sehr gut gefunden mit der Religion. Ich habe mit Pastor Lampe gesprochen, was das bedeutet. Religion bedeutet einfach, dass es schöner wird. Dass da nett gesprochen wird. Mit Frau Pastorin Osterwald habe ich auch viel Religion gemacht. Das war in Alsterdorf.
Jetzt gehe ich überhaupt nicht mehr in die Kirche. Ich will das lieber für mich verarbeiten. Ich brauche keine Kirche. Was ich sehr häufig mache ist, ich rede sehr viel mit meinen Eltern über Sachen von früher, und wir haben Bilder wie wir unterm Weihnachtsbaum mit Oma saßen. Das ist ein besinnliches Fest, mit ruhiger Musik; man muss ja nicht immer laute Musik machen. Wir schalten einen Gang zurück. Wir denken mit dem Kopf: Warum ist Weihnachten? Es gibt ja auch Geburtstag und Ostern und Pfingsten. Ich finde Feiertage sehr schön. Weil die einfach entspannt sind. Und einfühlsam. Feiertage sind wichtig. Weil man da nicht an die Arbeit denkt, sondern an sich und an die Familie.
In der Schule habe ich gelernt, dass man die Religion beherzigt. Ich finde Religion ist auch wichtig für Menschen, die das nicht verstehen. Viele verstehen das nicht. Wenn das nicht erklärt wird. Der Lehrer sagt: Was wisst ihr über Religion? – Und dann fragen die Schüler: Wieso wissen? – Und dann fragt der Lehrer: Ihr könnt doch wissen, was ist Religion für euch? – Ja, anders für mich. Ich leb da anders mit. So wie ich lebe…
Es gibt mehrere Religionen. Aber es ist nicht wichtig für mich.
Es gibt große und kleine, gute und schlechte Religionen. Schlechte Religionen heißt, dass die böse sind. Dass die sich anbrüllen oder anfauchen oder noch strengere Sachen. Es gibt hin und wieder mal so oder so einen Tag. Es ist ja auch nichts so allgemein gesagt; der eine sagt so, der andere sagt so.
Aber ihr müsst auch mal über euch nachdenken.

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Eingeordnet unter Jahreszeitensuppe, Sterneköche

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