Wählen gehen

Sabrina ist 18, ihre Oma 80 Jahre alt. Ein Dialog über die Bundestagswahl:
Sabrina: Oma, ich werde nicht wählen gehen. Politik interessiert mich einfach nicht.
Oma: Ach, Sabrina, die Politik ist wichtig , sonst wäre hier alles viel zu chaotisch, dann könnte ja jeder machen, was er möchte.
Sabrina: Das wäre doch schön; dann müste ich nicht mehr zur Schule gehen.
Oma: Aber du brauchst doch Schule und Struktur in deinem Leben. Pass auf, du notierst jetzt 5 Gründe, warum du nicht wählen gehen möchtest. Dann werde ich dich mit diesem Thema „Wahl“ in Ruhe lassen, versprochen.
Sabrina schnappt sich einen Zettel und beginnt zu schreiben:
– Die Politik ist mir einfach zu langweilig
– Die Politik ist für mich schwer zu verstehen
– Die Politiker halten sich fasst nie an ihre Versprechen
– Ich weiß sehr wenig über die verschiedenen Parteien
– Wenn ich wählen gehe, möchte ich mich schon etwas auskennen politisch, und mich da weiterzubilden ist für mich einfach sehr schwer.
Sabrina gibt ihrer Oma den Zettel; die ihn sich gut durchliest.
Oma: Sabrina, ich sehe in diesen fünf Gründen, dass du doch irgendwie Intresse an Politik hast. Daher mach ich dir einen Vorschlag: Wir treffen uns täglich für ein oder zwei Stunden und finden zusammen etwas mehr über Politik heraus.
Sabrina wiligt ein.
Zwei Wochen später geht Sabrina dann doch mit ihrer Oma wählen, denn Politik – davon ist sie jetzt überzeugt – ist wichtig, auch wenn sie oft schwer zu verstehen ist.

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