Sophie Scholl

Am 22. Februar 1943 wurde die erst 21jährige Sophie Scholl zum Tode verurteilt und enthauptet. Gemeinsam mit anderen Studenten hatte sie zum Widerstand gegen das Hitler-Regime aufgerufen. Sie wurden vom Hausmeister erwischt, als sie an der Universität München heimlich Flugblätter verteilten. Die Blätter forderten in schöngeistiger Sprache zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft auf, beklagten die Mitschuld der Deutschen an den Verbrechen der Nazis und legten den wahren Charakter des Hitler-Regimes offen.

Anfänglich waren die Geschwister Scholl vom Nationalsozialismus angetan. Ihnen gefiel das Gemeinschaftliche; dabei war ihnen noch nicht klar, was hinter dieser Ideologie steckte. Ihr Vater und ein kritischer Philosophieprofessor öffneten ihnen die Augen über Hitlers Ziele. Sie änderten ihre Einstellung und kämpften von da an mutig für Menschlichkeit.

Die Geschwister Scholl und ihre „Weiße Rose“ (eher ein Freundeskreis als eine Organisation) gelten bis heute als Sinnbild des Widerstands.

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