S-t-t-t-t-t-t-stottern

Stottern ist ein Handicap. Im Hals ist Anspannung auf Lunge. Wenn man stottert, ist man unruhig und nervös. Wenn man zu schnell ist, dann kann man nicht reden, dann muss man vielleicht leise sprechen. Der Körper muss leise werden. Wenn er zu schnell ist, funktioniert es nicht. St-st-st-st-Sto-sto-sto-tttttttttt-ähm-ern. Ruhig. Stottern. (von Kathi Bromka)

Die gegenüber tippelt mit den Füßen. Muskelzuckungen hab ich auch, Knoten in der Zunge. Sie ist ungeduldig, macht einen auf „Keine Zeit“. Ich bekomme Atemprobleme, Unruhe breitet sich aus. Die Worte sind klar im Kopf, im Mund nur noch Buchstabensalat. Mein Gehirn ist schneller als mein redendes Organ. Die Aussprache ist ein Stolpern, jedes Wort ein Stein. Bin ich schnell, fall ich drüber. Bin ich langsam, schlafen die Anderen ein. Dieser Druck ist nicht zu ertragen. Reden ist Scheiße, Gespräche erzeugen Depression. Tanzend und singend ginge es einfacher, gäbe es keine Intoleranz. (von Dennis Lange)

Obwohl ich vor mehreren Jahren mal eine Sprachheiltherapie im Werner-Otto-Inst. gemacht habe und danach das Stottern etwas besser geworden ist, stottere ich leider heutzutage doch noch stark. Das merke ich auch, wenn ich einen Text auswendig vorsagen muss, insbesondere vor fremdem Publikum, weil ich dann aufgeregt bin, obwohl ich den Text schon mehrmals bei der Probe aufgesagt habe. Bei vielen Wörtern mit bestimmten Buchstaben am Anfang, habe ich dann Schwierigkeiten, z.B. beim L, Sch, St, B oder P, F, W oder V. (von Tim Borstelmann)

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