Wenn ich das Wort Arbeit höre, denke ich zuerst an nicht-freiwillige Tätigkeiten. Arbeit bedeutet für mich Druck und Zwang. Das klingt negativ, bezieht sich jedoch mehr auf den Weg zur Arbeit und die Vorbereitung darauf. Druck und Zwang entstehen, weil in mir tief verankert ist, immer alles 100% korrekt und richtig machen zu müssen – sehr unrealistisch. Arbeit bedeutet für mich etwas gegen meinen Rückzug zu machen (diesen Satz würde ich gerne positiv formulieren, aber mir fällt nichts ein). Arbeit bedeutet für mich ein bisschen mehr Kohle zu bekommen als die Grundsicherung. Arbeit bedeutet für mich meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Arbeit bedeutet für mich Einschränkungen: Einschränkung in meiner Entscheidungsfreiheit, Einschränkung in meiner Zeitplanung, Einschränkung in meinem Sein. Das Schönste an meiner Arbeit bei dem Künstlernetzwerk barner 16 ist künstlerische Arbeit zu fördern sowie kreativ und künstlerisch tätig zu sein.
Meine Top 5 Berufe:
1. Künstler
2. Eigentümer eines Plattenlabels
3. Verkäufer in einem Plattenladen
4. Eigentümer eines Musikclubs
5. Handwerksmeister
Meine Flop 5:
1. Soldat
2. Geheimdienstler
3. Politiker
4. Produktionshelfer
5. Bürojob
Als Kind > gehörten zu meinen Berufsidealen: Bauarbeiter, Polizist, Fernfahrer, Feuerwehrmann, Lokomotivführer, Maurer. Das klingt typisch, zeigt aber auch die geringe Lebenserfahrung und ist Reproduktion vorgelebter Ideen aus Medien, Spielzeug und Vorgaben der Eltern.

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