Fastenzeit

Da fastet man. Da isst man nicht. Und genießt einfach die Zeit, um runter zu kommen. Man kommt dann automatisch runter. Man entspannt. Man kommt zur Ruhe. Man sagt: Ja, ich hab so viel gemacht. Und viel erlebt. Für die Jecken gibt’s auch ’ne Fastenzeit. Und zum Fasten gehört nicht dazu, dass man Bier trinkt, sondern dass man ein bisschen runterschaltet. Das man sagt, Bier ist Bier und sonst nichts. [Dass man Bier Bier sein lässt.] Es gibt viele, die das machen und auch sagen: Bier holen ist auch nicht. Aber was man auch nicht machen darf ist: einfach hochspringen. Was man nicht machen darf ist: hochgehen. Man kann sich zwar anschreien, aber nicht zu laut. Man muss rücksichtsvoller sein. Auf die Menschen, die da leben, die da wohnen. Im Altersheim oder Seniorenanlagen. Da sind ja auch einige Menschen, die das nicht abkönnen. Die das nicht verkraften können. Also: Einfach die Fastenzeit genießen. Zum Beispiel Musik machen. Wie die Jecken, die aus Köln kommen. Es ist einfach mehr und es ist einfach weniger. Die haben einfach mehr Konzentration. Die haben einfach mehr drauf oder drin im Kopf. Und einfach dass man sagt: Das und das will man und das nicht. Weil es denen Spaß macht. Weil es auch den Leuten Spaß macht, den man das bringt. Man baut Stühle auf. Setzt sich hin. Man geht abends ins Bett und ist morgens wieder fit.

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