Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015

Dennis Seidel: Am Sonntag sind in Hamburg wieder Bürgerschaftswahlen. Dann wählen wir eine neue Bürgerschaft, die dann die alte Bürgerschaft im Rathaus ablösen tut. Wenn man wählen geht, muss man mit den Wahlunterlagen zum Wahllokal, bei dem man angemeldet ist, gehen. Dort kriegt man dann Stimmzettel. Man muss sich dann in eine sogenannte Wahlurne setzen, denn was und wen man wählt soll ja geheim bleiben. Wenn man dann den Zettel zu Ende ausgefüllt hat, gibt man ihn wieder ab. Eine Bürgerschaftswahl läuft anders ab als eine Bundestagswahl, weil wir dort keinen neuen Bundeskanzler bzw. keine neue Bundeskanzlerin wählen, sondern einen neuen Bürgermeister bzw. eine neue Bürgermeisterin.

Kathy Bromka: Wir haben zu Hause schon gewählt: Da gibt es so einen Zettel, da drauf sind Kreise und da muss man Kreuze machen. 5 Kreuze.
Wieso macht man eigentlich Wahlen? Damit es in Hamburg noch besser wird! Damit nichts passiert; damit die Erde nicht untergeht, im All verschwindet.
Wenn ich Politikerin wäre, würde ich Ordnung machen: Zigaretten in Müll; ich finde es auch nicht gut, wenn man die Lungen kaputtmacht. Das ist nicht gut für die Gesundheit. Wenn ich aus der S-Bahn steige, in Allermöhe, rauchen alle, und ich kann nicht atmen, weil es so stinkig ist. Das will ich nicht!
Wenn die Sonne scheint, sollen alle gute Laune haben. Hamburg und die ganze Welt.
Kathy Bromka

Birgit Hohnen: Ich geh nicht zur Wahl. Nö. Warum denn? Ich mache lieber Briefwahl! Dann muss ich da nicht hingehen.
Aber ich frage mich, warum gibt es Wahlen in Hamburg? Warum? Das interessiert doch keinen. Das interessiert vielleicht doch nur die Politiker. Wir sind Mitmenschen. (…)
Na gut, Wahlen sind wichtig. Viele Bürger wollen auch wählen. Menschen gehen zur Bürger-schaftswahlen, weil sie Rechte haben wollen.
Nehmen wir mal an jemand geht zur Wahl, weil er will: Die Politker müssen die Kinder schützen. Sie sollen die Kinder sicher zur Schule bringen. Sie müssen sich anschnallen. Die Anschnallpflicht muss gerecht sein.
Politiker sprechen im Radio. Politker helfen auf der Welt.
Wir sind Menschen und die Politiker sind Politiker. Politiker sind auch Menschen.
Wenn es keine Politiker gäbe, gäbe es keine Straßen, keine Autos, keine Ämter, keine Da-vidswache, keine Krankenhäuser. Es gäbe vielleicht eine kranke Welt.
Fragen: Was sind Politiker? Was sind Wahlen? Was sind Regeln, Verpflichtungen? Was sind das für Maßnahmen?
Man kann auch zum Politiker gehen und sagen, zum Beispiel: Herr Olaf Scholz, Sie müssen bessere Wohnräume schaffen. Ich finde gut, dass er die Menschen zum Gespräch einlädt, dass er sagt: Was wollen Sie besprechen?
Wenn ich jetzt Olaf Scholz wäre, würde ich sagen: Ich baue bessere Wohnungen, Straßen, Busse. Außerdem: Es gibt Leute, die sich nicht helfen können, Pflegebedürftige. Die brauchen Geld zum Leben, damit es denen gut geht, uns gut geht. Damit wir nicht auf dem Holzweg sind.
Ich als Olaf Scholz würde den Menschen besseres soziales Geld geben; ich biete den Men-schen Wohnen, Geld und Essen an. Schulen und Kindergärten will ich verbessern: mehr Personalstellen soll es geben. Auch in den Wohngruppen ist oft zu wenig Personal, die sind nicht finanziert; die müssen finanziert werden.
Für mich gäbe es nichts anderes auf der Welt als zu helfen.
Ein guter Politiker soll bessere Menschen einfordern.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Jahreszeitensuppe

Eine Antwort zu “Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015

  1. Wahl-Hilfe gibt es beim Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für Politische Bildung: https://www.wahl-o-mat.de/hamburg2015/

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