Wohlfühlzone

Die Wohlfühlzone sieht aus wie eine Wohlfühlzone. Im Bett zum Beispiel: Die Bettwäsche ist bunt und kariert und blau oder wie auch immer. Bunt ist eine schöne Farbe. Auf meinem Nachttisch steht Lieblingsessen: Schokolade und Spekulatius. Und so eine Anlage, die angeschaltet ist und sagt: Träum dich in dich hinein. Diese Atmosphäre ist schön: Du kommst an und hörst die Anlage laufen, diese liebliche Stimme, die einfach nur schön ist. Außerdem steht da auf dem Nachttisch eine Schreibtischlampe, die an ist und Licht erzeugt. (Was soll sie denn sonst erzeugen?) Licht zum Träumen, Schlummern, Schlafen. Das Licht ist schön, das Licht ist gut, es riecht nach Licht, nach Wärme. Die ganze Wohlfühlzone riecht gut, erfrischend. Ich habe Träume, die Wirklichkeit sind: Die sehen klein und groß aus. In meinem Bett sind: Seehund, Katze, Hase, Kuscheltiere, Kissen; Kindheitserinnerungen. Ich fantasier das. In meinem Regal habe ich auch Autos stehen. Ich bin so wie ich bin. Ein Wohlfühlmensch, der sich wohlfühlt.

Wohlfühlzone heißt allgemein: dass es mir gut geht, dass ich mich wohlfühle, gut drauf bin, dass ich mit Kollegen gut auskomme, dass ich gut arbeiten kann, dass die anderen sagen, meine Texte sind gut. Dass es mir hier gut gefällt, ist auch wichtig. Sonst würde ich hier nicht arbeiten. Und dass es hier keinen Streit gibt, ist das Wichtigste.

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