Von Station zu Station

Am Freitag, den 7. März stationierte Station 17 im uebel & gefährlich in Hamburg. Zur Fortsetzung ihrer laufenden Alles für Alle Tour war das Haus ausverkauft. Gegen 20 Uhr sorgten Andi and friends, ein Nachwuchsprojekt der barner, für Stimmung. Nur eine Stunde später enterten die Jungs von Station 17 die Bühne. Station 17 ist nicht nur musikalisch zu beachten, sondern berühmt auch für ihre Spontanität: Als bei dem Song Regenbogen dem Gitarrist E.S. eine Saite riß, riß sich M.H. sein Hawai-Hemd vom Leibe und improvosierte Looking for Freedom von D.H. Das Publikum dankte diese Souveränität mit großem Beifall. C.F., Bandleiter von Station 17, sagte nach dem Konzert beeindruckt: „So einen Body hätte ich auch gerne!“ In der zweiten Konzerthälfte gab es einen weiteren Zwischenfall: Keyboarder S.St. musste sich auf der Bühne übergeben wie J.B. Leider wurde das Keyboard dadurch unbrauchbar und musste ersetzt werden. Grund war nach eigener Angabe, er habe das Parfüm seiner Ex-Freundin in der Nase gehabt. Dann aber nahm das Konzert wieder Fahrt auf und riß die Menge in gewohnter Manier bis zum letzten Song mit. Station 17 spielte eine schöne Mischung aus Klassikern und aktuellen Songs. Ihre stetige Weiterentwicklung und musikalische Vielfalt begeistert die Fans im In- und Ausland bereits über 20 Jahre. So können wir davon ausgehen, dass wir von Station 17 noch viel erleben und erwarten dürfen auf ihrem Wandel von Station zu Station. TK : Wahrheitsgehalt ca. 60%

Konzert-Review:
Andi + Station 17 im Hochbunker
Am Freitag, den 7. März 2014 spielten Station 17 ein Frühkonzert im Uebel & Gefährlich zu Hamburg. Supportet wurden sie von der performerischen Überraschung Andi & Friends. Diese waren pünktlich nach der Tagessschau auf der Bühne. Andi ist Andreas Lehrke, der ebenfalls zum Hauptact Station 17 gehört. Unterstützt durch seine Freunde hat er eine Show abgeliefert im Stil zwischen Hgich.T und Sigue Sigue Sputnik. Sein Sideman Siyavash Gharibi heizte die Bude ein. Der halbvolle Saal ging ab, als ob es die Hauptband wäre. Die drei veröffentlichten digitalen Singles von Andi sind lustig, die Bühnen-Show war der Brüller. Und das Publikum kannte alle Songs; hört rein auf: http://kollektivbarner16.bandcamp.com .
Als der Topact Station 17 kurz nach neun Uhr auf die Bühne trat, war das Uebel & Gefährlich voll. Die Gruppe rockte das Haus, wie es so schön in der Elektro-Szene heißt. Und ihr Live-Sound ist tatsächlich Rockmusik mit wechselnden Sängern. Nachdem sie sich eingegroovt hatten, wurden die Rhythmusinstrumente gerne an die Kollegen weitergegeben. Der Station 17-Showmagnet Hoss Becker hielt sich mit seiner üblichen Publikumsbeschimpfung zurück, dafür schwebte er als NASA-Astronaut durchs Publikum. Ein fettes Konzert, obwohl die Band zur Zeit nur einen neuen digitalen Song auf dem Markt hat: „Alles für Alle“. Ende 2014 folgt ein Album mit neuen Songs, von denen wir schon viele an diesem Abend gehören konnten; neben Klassikern von den Alben „Goldstein Variationen“ und „Fieber“. Wer nicht dabei war, ist selber schuld, denn: Wer tanzt, humpelt nicht.
http://www.station17.net

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