Tag des Schneemanns

Der Schneemann ist ein künstlich geschaffenes Wesen, das man nur im Winter antreffen kann.
Ein Schneemann wird meistens von Kindern mit und ohne die Hilfe Erwachsener, meist aus mehreren Teilen gebaut.
In der Regel besteht die Basis des Schneemanns aus etwa drei verschieden großen Schneekugeln, die durch viele, meist variierende Teile ergänzt werden können.
Schneemänner sind oftmals ein Symbol für die Freuden des Winters oder die Weihnachtszeit.
Des Weiteren gelten Schneemänner auch als Fabelwesen und kommen in zahlreichen Erzählungen vor.
Einige Mythen besagen etwa, dass hin und wieder Verstorbene in Form eines Schneemanns auf die Erde zurückkehren.
Ein Geist, der einen Schneemann als Hülle verwendet, tut dies, weil er im Tode noch keine Ruhe finden konnte und nun erneut versucht seine letzten Ziele zu erreichen, um Ruhe zu finden.

Welttag des Schneemanns
1978: Die 8jährige Josefine lag mal wieder mit einer Grippe und mit Fieber im Bett. Zu dieser Jahreszeit war gerade ein harter und kalter Winter. Josefine war sehr traurig und sie langweilte sich. Immerzu lief ihr die Nase und die Mandelentzündung quälte sie sehr. Und ihr war so heiß von dem Fieber. Sie wäre jetzt so gerne draußen bei den anderen Kindern. Sie wäre mit ihnen Schlitten gefahren oder sie hätten tolle Schneeballschlachten gemacht. Ihre Katze Alina hatte kurz vor Weihnachten Junge geworfen und nun wurden die Katzenbabys verschenkt. Zwei davon wollten ihre Eltern behalten. Doch nun würde Josefine das gar nicht mitbekommen, welche sie von den Katzen behalten würden, weil sie krank im Bett lag. Josefine war unglücklich und lustlos. Zwei Wochen lag Josefine nun schon im Bett und dämmerte vor sich hin. Aber in der dritten Woche sollte sich das endlich ändern. Josefine ging es in dritten Woche schon sehr viel besser. Aber sie konnte immer noch nicht nach draußen gehen. Am Sonntagvormittag kamen ihre Eltern in ihr Zimmer, um nach ihr zu sehen. Außerdem hatten sie eine tolle Überraschung für Josefine. „Hallo Josieschatz. Geht es dir heute endlich besser?“ fragte ihr Vater liebevoll.“ „Wir haben nämlich eine tolle Überraschung für dich. Komm mit ins Wohnzimmer“, sagte ihre Mutter. Als Josefine mit ihren Eltern im Wohnzimmer stand, sagte ihr Vater: „Schau aus dem Fenster, Josie. Siehst du dort den Schneemann? Den haben wir extra für dich gebaut, um dir eine Freude zu machen.“ „Oh was für ein schöner Schneemann. Vielen Dank, wie lieb von euch.“ „Und jetzt zeigen wir dir die beiden Katzenbabys, die wir behalten haben von unserer Alina. Dort hinten in der Ecke sind sie“, sagte die Mutter. Hinten bei der großen Couch spielten eine weiße Katze und ein getigerter Kater zusammen mit einem kleinen Ball. „Oh super, ausgerechnet für die beiden schönsten Katzenbabys habt ihr euch entschieden“, freute sich Alina. Der Sonntag war ein wunderschöner Tag für Josefine. Aber am Montag langweilte sich Josefine wieder. Sie wollte mit den Katzenbabys spielen, aber die wollten tagsüber jetzt lieber schlafen. Nun schaltete Josefine den Fernseher an, um sich Bibi Blocksberg anzuschauen. Gerade als sich Josefine dann auf den Zeichentrickfilm konzentrieren wollte, klopfte es am Fenster. Vor Schreck starrte Josefine aus dem Fenster. Aber da war nur der Schneemann. Plötzlich hörte sie eine tiefe Stimme: „Hey du, mach den Fernseher aus und komm nach draußen. Du bist doch schon fast wieder gesund.“ Josefine bekam große Angst. „Wer spricht denn da? Hallo ist da jemand?“ „Hier spricht dein Schneemann. Komm raus und spiel mit mir.“ „Aber Schneemänner können nicht sprechen“, rief Josefine. Komisch meine Eltern können das nicht sein. Die sind heute morgen zur Arbeit gefahren. Ich muss der Sache auf den Grund gehen. Schließlich machte Josefine den Fernseher aus, zog sich Winterkleidung und Schuhe an und ging mutig nach draußen. Aber sie sah niemanden – außer den Schneemann. „Endlich leistest du mir Gesellschaft und ich bin nicht mehr so allein“, sprach da eine tiefe brummige Stimme. „Aber das kann doch nicht sein. Schneemänner können nicht sprechen. Wer ist da?“ rief Josefine ängstlich. Plötzlich kam ihr Vater auf sie zu und hielt einen Kassettenrecorder in der Hand. „Ich bin der Schneemann. Ich wollte dir so gerne die Langeweile vertreiben. Ich hoffe, du bist mir nicht böse.“ „Ach Paps, du bist das. Du hast mir einen schönen Schrecken eingejagt. Ich dachte, du bist heute morgen zur Arbeit gefahren?“ „Nein ich hab mir für heute frei genommen und wollte dir die Langeweile vertreiben.“ „Auch wenn ich mich sehr erschrocken habe, ich fand das echt spannend.
Und heute erkläre ich diesen Tag zum Weltschneemanntag.“

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