Aus dem Leben eines Taugenichts (Dennis feat. Eichendorff)

Faul sitze ich am Uferrand,
Sehe dem Gras beim Wachsen zu, Nanometer für Nanometer.
Der Bach plätschert friedlich, der Arbeit so fern.
Ich bin Marian, Robin Hood mein Liebhaber.
Flöten verkünden sein Kommen, durchs Schilf.
Bringt er Arthus zurück, o Avalon?
Stammen wir nicht alle von den Elfen ab? Dem Urvolk.
Sie leben im Nebel des Morgentaus.
Komme ich morgens aus dem Gasthof,
So kann ich mit Ihnen reden, den Elben am Wegesrand.
Doch auf die Frage nach dem Weltgeist gaben sie mir keine Antwort.
Nein, sie entschwanden mit dem ersten Sonnenlicht.
Ich fühl mich frei, wie von Ameisen getragen.
Meine Seele kristallisiert sich.
Schwebend, wie der Samen des Löwenzahns, beweg ich mich,
Körperlos.
Ich folge meinem Schutzgeist, ein Delphin.
Er schwimmt den Bach hinunter.
Ich bin bei ihm, er ist bei mir,
In Richtung Ozean, zum unendlichen Wasser.
Das ist mein Leben.

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