Wer bist du, Zeus, der du dich Gott nennst?

Dunkel ist der Himmel, und warmer Regen fällt auf die Erde und umgibt die Landschaft.
Regen, der viel zu warm.

Der Mensch möchte eingreifen, doch er ist nicht Zeus oder irgendein Gott.
Wir möchten retten, euch ihr uralten Eichen bis hin zu des Berges Höhn. Denn wir möchten Dich, Erde, behüten und beschützen, damit auf Dir unsere Enkel noch können stehen.
Ich kenne nichts Ärmeres unter Sonn als euch, die ihr euch menschlich nennt und Gott verwandt sein wollt und glaubt die Welt retten zu können, und damit nicht einmal vor Atombombenversuchen zurückschreckt. Und dabei nichts weiter seid als arme Toren, die nicht erkennen, dass sie sich und der Welt mehr schaden als heilende Kräfte zu erzeugen.
Als Kind war meine Welt noch in Ordnung, da gab es noch richtige Jahreszeiten oder Winter mit Schnee und Eis, uns den Rodelspaß schenkte und der Frühling uns mit frischer Erde sowie Schneeglöcken und Krokussen verzauberte.
Im Sommer gab es noch Badespaß, im Herbst die bunte Farbpalette der Blätter, also alles zeitlich noch seine Richtigkeit hatte.
Doch wer hilft jetzt der Natur und Mutter Erde, wer sieht die Tränen und mein glühend Herz?
Wofür soll ich Dich, der Du Dich Zeus nennst, ehren?
Hast Du doch der Mutter Natur erst Schmerzen zugefügt.
Jetzt sitze ich hier und überlege, wie ich den Jahreszeitenzyklus wieder so formen kann, dass der Klimawandel gebannt wird und auch noch unsere Kinder und Kindeskinder die Schönheiten der Natur entdecken können. Wer also bist Du, Zeus, der Du Dich Gott nennst.

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