Einstand/ mit Rittergesang/

Mein Herr, ich zog von Stadt zu Land,/ Euch kundzutun mit meinem Gesang:/ Was ich sah war Zerstörung und Wut,/ den Zorn der Ritter: Sie töteten Menschen und verbrannten sie in Feuersglut;/ die Schreie, ich höre sie immer noch;/ zurück blieb ein schwarzes Loch, wo ihre Leiber wurden vergraben;/ da wohlerfreut sich Ritter am Essenstisch laben./ Sie sangen dann noch frohe Lieder, gaben/ sich der Wollust hin, keine Reue für das Geschehen, und zogen weiter und mordeten wieder. Dies geschah für dich, mein Herr,/ mein König, weiter und immer mehr./ Dein Land nun immer größer wird, das Volk nach Frieden sich jetzt sehnt: genug gekämpft, genug geraubt, nun wird an Großherzigkeit geglaubt. Laß, ich bitte Dich, mein Herr, Dein Volk, es bittet sehr, in Frieden leben./ Dein Volk in Dank Dir ist ergeben./
Dies Lied hier nun eine Ende nimmt,/ ich frohen Mutes Dir wohlgesinnt,/ des Landes nun ich weiterzieh./ Verkünde Freude wie noch nie./ Ist Frieden jetzt im Land.
Dein Minnesänger Dir wohlbekannt.

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