Mäuse, Katzen, Menschen

ABC / Die Story liegt im Schnee. – Ich weiß im Moment nix. – ABC / Daniela säuft zuviel. – Er erwachte aus einem seltsamen Traum, im tiefsten Winter. All seine Gedanken waren noch so schneeweiß wie die Rauhfasertapete an seinen Wänden. Plötzlich stellte er fest, dass er über Nacht zu einem Mensch geworden ist; wo er doch vorher ein Kater war. Er konnte nicht nachvollziehen, was diese Verwandlung ausgelöst hatte. Und so begann er zu grübeln in der Hoffnung eine Antwort zu finden. – Er hatte die Vermutung, dass sein Erzfeind, der Zauberer, dahinterstecken könnnte, denn er hasste ihn sehr. – ABC / Ich und Daniela bleib frisch, trocken, frisch, doof, story. – Sorry, Mir fällt nix ein: – Wieso ich denn jetzt ein Mensch bin? Drum werde ich die Maus von nebenan fragen! Die Frage war, ob er überhaupt noch die Tiersprache verstehen konnte als Mensch… Und: Wie sollte er eine Maus fragen, wenn er die Mäuse früher gejagt hatte? Mäuse waren ja eigentlich seine Feinde. Das war mal wieder eine sehr schwierige Frage; aber er hatte früher gehört von seinem Besitzer: Wenn man nicht mehr weiter weiß, wende dich an deinen Feind. – Ich bleib stumpf und ich liebe alle Frauen, ich schicke ne Ärsche. Mäuse, ich finde Mäuse, Storymäuse fangen. Tennis. – „Diese Storymäuse laufen mir schon stundenlang durch den Kopf; ich finde aber keinen Zusammenhang mehr“, sprach er in Gedanken zu sich. Solche Gedanken waren für einen Kater eigentlich ungewöhnlich; aber andererseits eigentlich war er ja keiner mehr, da er in einen Menschen verwandelt wurde, aber nicht wusste warum. – Dann begann er die Mäuse zu suchen. Er versuchte verzweifelt sich daran zu erinnern, wo er sie am liebsten gejagt hatte, wo sie in großen Mengen vorkamen… Wo war das nochmal in diesem Haus? – Doch statt der Maus fand er eine Frau vor, eine hellblonde Frau mit langen Haaren. Und sie fragte ihn: „He, Kater Tom, erkennst du mich noch? Ich bin es, deine Maus!“ Er war so perplex, dass es ihm ersteinmal für ein paar Sekunden die Sprache verschlug. Die Maus war eine blonde Frau und sagte zur Katze: – „Katze, Katze wollen wir uns ein bisschen auf dem Hintern tanzen? Tanzen mit dem Katzenklo?“ – Jenny, die Maus, war verwirrt durch diese Ansprache und hatte, obwohl sie jetzt ja eine menschliche Frau war, wieder den Reflex: bloß weg von Tom! – Tom jedoch, der plötzlich merkte, dass er bis über beide Ohren in sie verknallt war, streckte die Hand aus und rief: „Bitte bleib hier!“ Da blieb sie stehen und schaute ihn an. Aber sie brachte kein Wort heraus. – Die Frau war total verlegen und wurde rot. Im Gesicht. – Sie fing an zu stammeln, brachte aber kein vernünftiges Wort heraus. Das war ihr so peinlich, dass sie auf dem Absatz kehrtmachte und davonlief. – Tom war jetzt vollends verwirrt, denn nicht nur, dass er in eine Maus verliebt war, er hatte auch vergessen sie zu fragen, warum er eigentlich ein Mensch geworden war. – Wo sollte das alles noch enden?! – Maus, ich geh durch den Mäuse Läuse Häuser auf die Jagd. – Und falle über ein Stück Holz. Plötzlich erstrahlte ein helles Licht und eine nur zu bekannte Stimme rief: „Na, kommst du zurecht?“ Das fragte Jenny, die Ex-Maus. Tom, der noch die Sterne um seinen Kopf wandeln sah, kam langsam zu sich, blickte in diese wunderschönen ehemaligen Mäuseaugen: „Du bist zurückgekomen“, sagte er „Wie schön!“ Sie half ihm auf die Beine und gestand ihm, dass sie die gleichen Gefühle hegte. Überglücklich schlossen sie sich in die Arme, und die Ex-Maus Jenny sagte keck: „Und jetzt gehen wir ein Stück Käse essen, ja?“

Aale

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