Störtebeker Love

Liebe macht Kummer. Kummer macht Hass. Döner macht Liebe. Döner/Liebe macht schlank. Döner macht viel Sex. Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, Aale. Ich mag gerne Vögel-Döner. Döner macht Abwasch. Vögel macht den Hintern sauber; ich bin so cool, dass ich Daniela heiße. Danke für die Blumen. Amen. Thema ist: blond oder braun…: Ich bin schon vergeben, Baby. Ich bin in Melanie verknallt, in alle hübsche Frauen, und ich bin in Matti verknallt, und Daniela ist vergeben an Melanie. Und mir fällt nix ein; ich gehe auf die Reeperbahn, da habe ich Babyschnuller im Mund, ein Storybaby. Und Daniela ist richtig, richtig schwanger. Und dann bleibst du dünn. – Bei Daniela platzt die Fruchtblase, mitten im Literaturprojekt, im Filmraum. Sie schreit: „Mein Kind kommt zur Welt!“ Schließlich kommt der Krankenwagen, und eine Hebamme kommt nach oben. Daniela hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. (Plumps) Sie nennt ihn Pritus. Pritus ist ein besonderes Kind. Denn er ist der direkte Nachkomme von Klaus Störtebeker. Pritus Störtebeker wächst zu einem hochintelligenten Jungen auf. Er hat magische Kräfte. Er kann durch seine Gedankenkraft Türen schließen und öffnen, und er kann hellsehen und Dinge durch den Raum schweben lassen mit seiner Gedankenkraft. Eines Tages, als er 13 Jahre alt ist, träumt er immer wieder davon, wie sein Ururururururururururururururururururururururururur-ururururururururururururururururururururururururururururururururururururururururuurugroßvater Klaus Störtebeker geköpft wurde. – Plötzlich gellt ein lautes Geräusch durch die Luft: der WECKER! Und Daniela wacht auf. „Oh, habe ich wieder einen Blödsinn geträumt! Ich sollte nicht mehr soviel lesen vor dem Einschlafen.“ Müde geht sie ins Bad und macht sich für die Arbeit fertig. „Heute wieder Storyteller-Tag… Aber zum Glück ohne Kinderkriegen!“ denkt sie und lächelt. – Also fährt sie mit dem Fahrrad Richtung Barner 16. Weil sie aber noch so müde ist, wäre sie beinahe in den Straßengraben gefahren. – Und weil das einfach viel zu viel ist, dreht sie schnurstracks um: erstmal auf den großen Grasbrook, um zu schauen, wo ihr Traum heute Nacht herkam. Sie schaut sich das Störtebeker-Denkmal an… – Daniela steht auf Heidi. Und Heidi steht auf Teletubbies. Und dann Daniela macht alles und sie grüßt mir: „Immanuel, vergib mir, denn sie wissen nicht, was sie tun; denn ich bin eine schicke flotte Biene, junger Mann.“ Und Daniela macht Abwasch. Daniela pinkelt in Baum, und Daniela zieht im Baum Hose aus. Daniela ist im Storykeller, doof. Ob blond oder braun: Daniela steht auf Frauen. Daniela steht auf schönen Reeperbahn, Daniela steht auf dem schönen Sonnenschein, und es regnet auf den Penis. – Ein paar Kinder tümmeln sich um das Störtebeker-Denkmal herum, und Daniela denkt: „So ein Saukram!“ Und dann heißt auch noch eins der Kinder Daniela und muss sich die Geschichten der Frühpubertierenden antun. Gedankenverloren verlässt Daniela den Grasbrook und beschließt mehr über die Vergangenheit von diesem Störtebeker zu recherchieren, um ihren Traum vielleicht in einer Geschichte zu verarbeiten. „Wäre doch ein super Thema für unsere Storyteller-Runde“, denkt sie. Ihre Laune wächst, also geht sie zum nächsten Bäcker, holt sich ein Franzbrötchen und macht sich nun doch wieder auf den Weg zur Arbeit. – Als Daniela aus ihrem Fünfminutenschläfchen erwacht, findet sie sich mitten in der Storyteller-Runde wieder und tippt einen abstrusen Text über Vögel-Döner und Störtebeker. „Das kann ja ein lustiger Tag werden!“

Aale

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