Heldenreise

KB fängt an zu pinkeln an den Baum. Zur selben Zeit stand in einer Wüste weit entfernt ein erschöpfter Krieger. Der Krieger hatte die ganze Wüste durchquert und nur mit Mühe eine Oase erreicht. Er hatte seine Enkelin dabei. In der Oase stärkten er und seine Enkelin sich an dem fließenden Bach. Sie planten jetzt schon die Heimreise, mussten allerdings auf den Abend warten, weil es dann kühler ist in der Wüste. Dann sahen sie auf einmal ganz viel Wasser, und sie gingen auf das Wasser zu, und dann verschwand das Wasser. Da sagte die kleine Enkelin: „Stell dir vor: Ich habe ein schwarzes Pferd gesehen, und bei genauer Betrachtung stelle ich fest, dass das Pferd gar nicht existiert; es war nur eine Luftspiegelung.“ KB kackt im Baum. So gingen der Held und seine Enkelin weiterhin zu Fuß durch die Wüste bis zum Morgengrauen. Und im Morgengrauen begegnete ihnen Die Schlange. Die Schlange zischelte und sprach: „Kommt mit mir. Ich muss euch etwas Wundervolles zeigen.“ Sie folgten der Schlange eine Weile, bis sie schließlich dahin gekommen waren, wo die Schlange sie hinhaben wollte: eine verrottete Holzhütte, die nicht mehr aussah, als würde da noch jemand drin wohnen… Sie traten durch die quietschende Tür ins Innere. Und im Inneren begegnete ihnen ein großes Feuer. Dann erlosch das Feuer, und aus dem Feuer kam die Schlange: „Wenn ihr durch das Feuer geht, werdet ihr gereinigt!“ sprach sie. Die Schlange war so durchtrieben und böse, und die Schlange wollte in Wirklichkeit nur deren Tod. KB ist erschöpft. Doch sie durchschauten die Schlange zunächst nicht und überlegten ernsthaft das Feuer zu betreten. Und das taten sie dann auch. Und ohne dass die Schlange es ahnte, erstarkten die Beiden zu unermesslichen Kräften. Und die Schlange war sauer. Sie begann sich zu verwandeln. Ich gehe im Wald, und ich furze im Wald. KB macht Freude. Ich gehe im Wald; ich stinke im Baum. Die Schlange begann zu wachsen und sich langsam zu verformen. Ihr wuchsen schwarze Flügel und die Augen wurden leuchtend rot. Und das Feuer stand für ihren Hass und ihre Leidenschaft. Denn die Schlange hasste die Menschen und die Schlange hasste Gott. „Du Satan, du kommst nicht gegen uns an,“ schrie die kleine Enkelin. Und während sie das sagte, fingen sie sich an zu verwandeln, und zwar in zwei riesengroße weiße Schimmel mit zwei weißen Flügeln. Und der böse Geist fauchte und fluchte: „Ihr solltet tot sein. Wie kann das sein, dass ihr so erstarken könnt!?“ Und die Schimmel flogen davon. Jedoch beschlossen sie zurückzukehren, weil sie wussten, dass der böse Geist vernichtet werden muss. Die Schlange hatte sich inzwischen weiterverwandelt; inzwischen war sie noch größer geworden und ihr wuchsen zusätzliche Köpfe. Jesus sandte einen Propheten, der nannte sich Elias. Und Elias war ein einfacher Bauernsohn. Obwohl er nur ein einfacher Bauernsohn war, hatte er die Macht die Schlacht zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Daniela macht nur Abwasch; Ort ist: Frisch vom Grill. „Schlange-Frisch-vom-Grill ist eine Delikatesse,“ sagte Elias und sandte die weißen Schimmel zum Angriff. Aber das Problem war: Der böse Geist konnte nur in der Zukunft bekämpft werden; und so teleportierte Elias sich und die beiden Schimmel, die inzwischen wieder ihre menschliche Gestalt angenommen haben, in eine Großstadt der Neuzeit, und sie standen vor dem Imbiß „Frisch vom Grill“. (Und sie wurden krank und bekamen einen Virus, und ihre Innerlichkeit wurde beherrscht von fremden Gedanken.) Glücklicherweise war Elias immun. So musste er nun erst einmal auf sich alleine gestellt den Kampf weiterführen. Zunächst machte er sich mit den Gegebenheiten der neumodischen Großstadt vertraut. Und plötzlich wurde ihm bewußt, dass er sich auf die neumodische Technik und die Computerzeit einstellen musste. Der Elias sagte: „Bist du des Feindes, Sohn Gottes? Amen. Der Sohn, der Schweine Gottes. Amen.“ Da stellte Elias fest, dass er nur vor einem Schaufenster stand, in dem viele Fernseher flimmerten und war entrüstet über die Verrohung der Menschheit. Aber vielleicht konnte er sich die neue Technik zunutze machen. Und er stellte sich auf das Neue ein. Autos. Flugzeuge. Züge. Sowas kannte er alles nicht. Aber er wusste, dass er, um seine Freunde zu retten, und um den bösen Geist zu bekämpfen, eine Möglichkeit brauchte, um schnell vorwärts zu kommen. Doch wie sollte er am schnellsten wieder an den Ort des Geschehens zurückkommen, um den Kampf gegen die Schlange fortzuführen? Die Schlange verwandelte sich in einen Käufer bei Karstadt, und als Elias zu Karstadt ging, bot ihm der listige Verkäufer einen Laptop an und sagte zu Elias: „Hier ist unser neuestes Laptop-Model; nur 399 EUR! Den Müssen Sie haben! Das neueste Model von Acer.“ Aber Elias wusste nicht, was er damit anfangen sollte. Wie sollte er auch? Er hatte solch ein Ding vorher noch nie gesehen. Und so lehnte er das Angebot ab und zog weiter, in der Hoffnung etwas zu finden, das ihm nützlich sein könnte in seinem Kampf. Zufällig kam er an einem Reisebüro vorbei, das Reisen in die Wüste anbot. Und so trat er eine Reise an: weit entfernt von der menschlichen Zivilisation, und dann spürte er die schwarze Aura des Bösen, die ihm bekannt vorkam. Denn sie ist ihm schon einmal begegnet. „Der Verkäufer!“ dachte er. In der Wüste angekommen, fand Elias an der Stelle, an der sie aufgebrochen waren, einen weißen Stab, von dem eine gute, helle Macht ausging. Und der Elias sagte: „Bist du der Messias, der Schweinearsch bist?“ Aus dem Zauberstab kam plötzlich das Regenbogenpferd heraus. Und das Regenbogenpferd sprach: „Ich bin Rainbow, deine Waffe gegen das Böse!“ Rainbow blendete das Böse mit vielen hellen Farben, sodass Elias mit dem Stab zustechen konnte. Er sprach: „Von nun an sollst du gebannt sein für alle Zeiten vom Antlitz der Erde.“ In diesem Moment kamen auch der alte Held und seine Enkelin wieder zu sich, die bis dahin von bösen Gedanken befallen waren, und machten sich ebenfalls auf, um ihren neuen Freund und Begleiter Elias zu suchen – und fanden ihn auch. Der Großvater sagte zu seiner Enkelin: „Ich habe ein gutes Gefühl: Das Böse ist besiegt worden. Ich habe es heute nacht in meiner Vision gesehen.“ Und schließlich gingen die beiden durch den Zauberspiegel hindurch und landeten wieder auf der anderen Seite. Elias sagte: „Bist du der Sohn Gottes, bist du schwul? Elias ist KB. KB pinkelt an den Baum.

Aale

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