Und plötzlich!

Es war einmal … im Mittelalter ja ähm im Mittelalter, als noch die Hexenverbrennung war. Doch eine Hexe ließ sich davon nicht beirren; sie lief davon und wurde von ihren Häschern verfolgt. Ich liebe dich, du Schwankopf. Es entbrannte eine wilde Jagd, oh nein! bis sie sich außer Atem an einem Flußufer niederließ. Bin ich jetzt dran? Als sie sich am Ufer niederließ, schickte sie vor lauter Verzweiflung ein Gebet an den lieben Gott. Gott sandte ihr die Fähigkeit wahre Magie zu üben. Doch diese mußte sie erst einmal zu beherrschen lernen. Plötzlich hatte sie den rettenden Einfall. So hob sie ihre Hände und schrie einfach: Feuer D. ich liebe dich, du sexy Arsch! Eine große Flamme loderte auf, verzehrte Länder, Städte und die feindliche Armee. Moment. Mit ihrer Gedankenkraft konnte sie Feuer machen… Und sie teleportierte sich auf die andere Seite des Flußufers und war in Sicherheit. Die vom magischen Feuer verbrannte Erde war fortan verflucht. D. hat großen Knackarsch. Eine Warnung Gottes nicht gegen seine Gebote zu verstoßen. Und Gott sandte ihr einen weisen Mann, einen weisen Mann, der überirdische Kräfte hatte. Einen Engel, der sie lehren sollte, mit ihren neugewonnenen Kräften umzugehen. Diese Lehre sollte sich allerdings als keine leichte herausstellen. Der Engel lehrte sie, wie man unbesiegbar wurde. Außerdem zeigte er ihr, welche Folgen dies haben würde. Denn für jeden Unverwundbarkeitszauber mußte man ein großes Opfer bringen. Ich habe _ _ _ _ _-Eier, Geschichte heiß. So lernte sie langsam aber stetig mit ihren Kräften umzugehen und sie sinnvoll einzusetzen. Plötzlich wurden sie von einem schwarzen Ritter bedroht. Und der Kampf blieb hart. Der Ritter schien Kräfte zu besitzen, die alles Menschenmögliche überstiegen. Der Engel zückte sein Feuerschwert und fauchte LUZIFER, Du hast Nutellahintern. Er hatte kein Klopapier. Deswegen war der Kampf sehr unfair. Der schwarze Ritter bekam plötzlich Durchfall. Ich du hast Eier, sprach der Ritter; er schien einem ungewöhnlichen Wahnsinn verfallen zu sein. Der Ritter war von dem Durchfall so geschwächt, dass er zu Boden fiel. Doch die Leidenschaften der Finsternis richteten ihn wieder auf. Gut. Ich heiße Nutellafresse, schrie der Ritter und stürzte sich wie tobsüchtig auf die Feinde. Er schien wahrhaft von allen guten Geistern verlassen zu sein. Und mit dieser Erkenntnis war er alleine. Und tatsächlich war er auch plötzlich ganz alleine. Und so hatte ich ja noch einmal Glück gehabt. Ich schwang mich auf mein schwarzes Pferd und floh vor dem schwarzen Ritter. Der schwarze Ritter war so geschwächt, dass er die Verfolgung nicht aufnehmen konnte. Denn die Widersacher-Mächte rumorten in seinem Körper wie ein Tumor. Wie ich so mit meinem schwarzen Hengst den verworrenen Weg entlang ritt, erschien mir plötzlich ein großes weißes glänzendes Licht. Diesem Licht ritt ich entgegen. Und auf einmal wollte ich – – – – – -. Poppen. Plötzlich mußte ich an diesen wunderschönen Engel denken und hatte Sehnsucht nach ihm. Und dann wurde ich einmal so romantisch. Ich ließ mich nieder, um ein Liebesgedicht zu verfassen. Ich sage mir: Ach du dickes Eier, ja, Gesicht. Und die Wörter sprudelten nur so aus meinem Kopf. Und flossen mit schöner brauner Tinte aufs Pergament. Und auf einmal war ich ganz woanders. Ich sah große Bäume. Plötzlich befand ich mich gar nicht mehr in der vertrauten Umgebung. Und ein neuer Traum hat begonnen. Ein Traum, in dem alles rosa war. Ja. Ich habe großen Hamburger Hintern vollbekommen, verprügelt. Von einem riesigen rosa Kaninchen. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, schoß mir plötzlich der Titel eines Buches in den Kopf, das ich neulich gelesen hatte. Und plötzlich stellte ich fest, dass ich gar nicht mehr im Mittelalter war, sondern mich im Jahr 2012 befand. Es war ein merkwürdiger Wandel der Zeit. Und ich schloß mich der Occupy-Bewegung an. Aus irgendeinem Grund verspürte ich kein Heimweh. Ich hatte das Gefühl, dass ich kein Zuhause brauchen würde. Nutella ist richtig schwul. Ja, gut, Zuhause gibt es richtig schwule Marmela-Bäm. Ich las gerade „Tod in Venedig“, als plötzlich der Engel wiedererschien, um mich nachhause zu bringen. Der Engel sagte zu mir: Du bist eigentlich im Mittelalter zuhause. Doch dann starb der Engel, und ich wurde Atheist. Doch es gab noch eine viel stärkere Macht als den Engel. Ich brauchte lange, um mir bewußt zu werden, womit ich es hier zu tun hatte. Bring mich nachhause, du Arsch, sagte ich. Dann plötzlich fing es an vor mir aufzublitzen. Wen willst du hier beleidigen? fragte eine Stimme aus dem Off. Die Stimme klang ungewöhnlich verzerrt. Oh Gott, sagte ich. Ich kann Dich sehen! sagte Thilo Sarrazin durch seine häßliche Hornbrille. Ich fragte mich, ob ich allmählich den Verstand verlor.

Aale

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